Malaria Tropica

Infektion: Die Anopheles-Mücken übertragen die Malaria-Parasiten mit ihrem Stich ins Blut. Diese Mückenart ist nur in der Dämmerung und nachts aktiv.

Schutz: Man schützt sich, indem man in der Dämmerung nicht mehr knapp bekleidet unterwegs ist und indem man die unbedeckten Körperteile mit Mitteln behandelt, die die Mücken fernhalten. Die Nacht verbringt man unterm Mückennetz oder in einem Raum mit Mückengittern an den Fenstern oder in einem Raum mit air-condition bei geschlossenen Fenstern.

In Gebieten mit hohem Malariarisiko nimmt man regelmässig Medikamente ein als Schutz (vor allem tropisches Afrika, Norden und Mitte von Indien).





In Gebieten mit tiefem Malariarisiko nimmt man ein Medikament zur Notfallbehandlung der Malaria mit.

Erkrankung: Sie tritt frühestens eine Woche nach der Infektion, möglicherweise aber erst bis drei Monate danach auf. Die Krankheit beginnt mit Fieber, Kopf- und Gelenkschmerzen. Später treten lebensgefährliche Komplikationen von Hirn, Niere, Leber und Lunge auf. Am wichtigsten ist , bei einem Fieber früh an die Möglichkeit einer Malaria zu denken und ohne Zeitverlust zu behandeln.

Behandlung: Die Frühform der Erkankung ohne Komplikationen kann im Reiseland notfalls auch durch den/die Reisene/n behandelt werden. Komplizierte Fälle benötigen eine intensive Spitalbehandlung.






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